Die Kultur der Sami



Die Kultur der Sami gewinnt seit mehreren Jahrzehnten wieder an Bedeutung.
Sie fällt im Vergleich zu anderen Kulturen besonders durch die Kostüme, die Kunst, das Handwerk und die Speisen auf.

Das Rentier ist ein Hauptbestandteil der Kultur der Sami.


Im Gegensatz zu den üblichen abendländischen Vorstellungen ist die traditionelle Kleidung nicht nur ein folkloristisches Gewand zur Belustigung der Touristen.

Die Kleidung ist ein wichtiges Kennzeichen der Identität der Sami. Die Hauptfarben sind grün, rot, blau und gelb. Abgesehen von weiteren einzelnen Merkmalen unterscheiden sich die Gewänder je nach Herkunft und Geschlecht des Trägers.
Zur Herstellung der Kleidung und Schuhe werden sowohl Pelze als auch Rentierfelle verwendet. Die Schultern der Frauen werden mit wunderschönen Umhängen in schillernden Farben bedeckt.

Die einzelnen Kleidungsstücke sind mit schönen Schmuckstücken verziert.

ALAN BORVO

Lernen Sie hier seine Geschichte und sein Reisetagebuch kennen! http://samiland.free.fr/



Im Alter von 7 Jahren war Alan Borvo fasziniert von einer kleinen Lexikonzeichnung von „Lappländern“ ( damals nannte man sie noch nicht „die Sami“) vor ihrer Hütte. Diese Entdeckung hatte sein ganzes Leben beeinflusst.
1953 reiste er mit 20 Jahren per Autostopp nach Lappland. Dort traff er in der norwegischen Finnmark zum ersten Mal lappländische Nomaden und kehrte im darauffolgenden Jahr wieder dahin zurück. Wieder startete er per Autostopp und begann über die Skolt zu forschen- in Lappland lebende Russen, die während der vergangenen beiden Kriege ins Exil nach Nordfinnland verbannt worden waren.

Während seines Völkerkunde Studiums arbeitete er einen Winter lang als Rentierhirte und lebte mit im Zelt einer Züchterfamilie. (1955/56)
Tiefsttemperatur: - 42C° !
Der Fotoapparat hatte den Geist aufgegeben, aber der angehende Völkerkundler hielt durch.
Während seiner Reisen hatte Alan Borvo eine beträchtliche Sammlung an Alltagsgegenständen der Sami zusammengetragen und diese wurde mehrfach in Frankreich und Europa als Teil von Ausstellungen über die Kultur der Sami vorgestellt.

Dank seiner persönlichen Besuche bei den „Fjellfinner“ oder durch seine Zusammenarbeit mit Grundschullehrern der Sami hatte er auch eine Sammlung von 120 Kinderzeichnungen aus Polmak, KLarasjok, Kautokeino und Karesuando zusammengetragen.
Keiner wagte es, vorherzusagen, dass es sich hierbei um die letzte lebende Generation handeln würde, die noch mit ihren Pulkas und Lavvu Zelten umherzogen und diese bei jedem Aufenthalt auf- und abbauten.
Bei dieser Sammlung handelt es sich zweifelsohne um das wichtigste und wertvollste Zeugnis des alltäglichen Lebens der Sami. Jedenfalls auf die Initiative von Berit Ase Johansen und des Museums von Karasjok hin, hatten die Kinder der Samis aus den 50ern, nun selbst 50jährig, die Möglichkeit in einen umfangreichen Rückblick ihre gesamte Kindheit wiederzuentdecken.

Bei dieser Gelegenheit hatten sie den Fremden wiedergefunden, der anders war als die anderen, der ihre Schule besucht uns sich neben sie gesetzt hatte, der sich mit ihnen holprig auf „samiliesisch“ unterhielt, der es geschafft hatte, ihre Zurückhaltung zu besiegen. Ihm hatten sie offen und ehrlich von ihrem alltäglichen Leben berichtet, ihre Legenden und ihre Wünsche offenbart, ohne sich damals bewusst gewesen zu sein, dass sie Teil eines einzigartigen „Schatzes der gemeinsamen Erinnerung“ sein würden.

Bis heute ist Alan verschwunden.

Die unzähligen Hinweise aus dem ursprünglichen Lebensraum der Samis, die seine Lebensgefährtin Angelina erhielt, weisen daraus hin, dass das Kind, das damals vor dem Bild eines alten Lexikons träumte, selbst zu einem Sami geworden war.

Über 200 Gebrauchsgegenstände, Werkzeuge, Zaumzeug, Schmuck und Kleidung hatten Alan Borvo und seine Lebensgefährtin Angelina Viniciguerra von ihren vielen Reisen mitgebracht. Sie zeigen von der Erfindungsgabe der Samis und dem Reichtum ihres Kunsthandwerks. Heute sind im Museum der „Ferme der Rentiere“ ein großer Teil der Ausstellungsstücke zu sehen , gesammelt von den beiden Menschen, die sich so für die Kultur der Samis begeistert hatten.

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Le Centre Arctique de l'Université de Laponie est à la fois un centre de recherche, d'information et d'exposition scientifique. Le département de recherche interdisciplinaire se concentre sur les questions arctiques actuelles telles que le développement durable, les changements climatiques, la mondialisation ainsi que le droit des minorités et de l'environnement. Le département d’information et le centre d’expositions scientifiques contribuent à vulgariser la recherche arctique à travers différents médias et outils de communication. En outre, le centre scientifique maintient et développe une exposition permanente au sein du complexe Arktikum.
L’Arktikum est à la fois un musée, un centre des sciences et un palais des conférences et des congrès. Les expositions de l’Arktikum invitent les visiteurs à la découverte de la Laponie finlandaise et des contrées arctiques. Elles retracent l’histoire de la Laponie finlandaise, depuis la ville de Rovaniemi jusqu’en Haute-Laponie, et de la préhistoire aux années 1970. Les contrées arctiques sont présentées telles qu’elles sont à l’heure actuelle et comment elles seront à l’avenir à la lumière de la recherche sur l’Arctique. Les expositions tracent un profil d’ensemble de l’histoire et des expressions culturelles de la Laponie et informent amplement sur l’Arctique. Outre les expositions permanentes, l’Arktikum organise chaque année des expositions temporelles et des événements spécialisés.
Renseignements supplémentaires :
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L’exposition du Centre Arctique au sein d’Arktikum présente de manière interactive les régions de l’Arctique, les composantes du milieu naturel, les manifestations culturelles et l’adaptation aux conditions extrêmes ainsi que les résultats des recherches multidisciplinaires sur l’Arctique. Elle met en évidence les changements profonds à l’œuvre dans les régions du Grand Nord, dont le changement climatique et la condition des autochtones dans un monde en mutation. La salle des aurores boréales est l’un des clous de l’exposition permanente ; allongé sur le dos, le visiteur peut contempler une animation en trois dimensions d’aurores boréales projetée au plafond. L’exposition comprend aussi une chambre froide dans laquelle un environnement glacé est maintenu toute l’année.
Renseignements supplémentaires :

Nicolas Gunslay, ngunslay(@)ulapland.fi, www.arcticcentre.org
voir aussi le site www.arktikum.fi/en

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Borealia est le spécialiste des pays du nord.
Ils proposent la littérature, la musique et les films des écrivains et des artistes des pays de la zone arctique ou des auteurs amoureux du grand nord. De temps en temps, un petit écart les conduit vers d’autres contrées, surtout si celles-ci sont en lien avec les "peuples premiers".
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